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Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 29. Oktober 2012 um 10:21 Uhr

 

lh platter fur sonderschulen 





Liebe Birgit (Dr. Birgit Weihs-Dopfer), 

 

Bevor sich das Jahr zu Ende neigt darf ich dir ein paar Links zu Videos mit Prof. Ahrbeck (Humbold Uni Berlin) schicken, einem Experten

(Prof. für Rehabilitationswissenschaften), der konstruktive Kritik an der bedingungslosen Inklusion übt. 

 

Es lohnt sich sehr auch den 45 min Vortrag zu hören, der offensichtlich in Oberösterreich aufgezeichnet wurde (Fahne im Hintergrund).

 

Ahrbeck hat auch ein Buch mit dem Titel „Inklusion-eine Kritik“ herausgegeben:

 

Ahrbeck, B. (2016): Inklusion - Eine Kritik. 3. aktualisierte Aufl. Stuttgart: Kohlhammer.

 

Hier die Links:

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=E2ftuRBnnN8

 

https://www.youtube.com/watch?v=UWJ1hy-1KME

 

https://www.youtube.com/watch?v=qGKDQOY7PE8


 

Liebe Grüße,

Andreas (Dr. Andreas Piber)



 

HLG Freizeitpädagogik 2015 Gruppe A: S.

 

 

 

Im Rahmen meiner Ausbildung zur Dipl. Freizeitpädagogin wurde der Lehrauftrag erteilt, ein Sonderpädagogisches Tagespraktikum zu absolvieren. Ich soll meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen dazu in einem Praxisbericht wiedergeben.

 

Am 27.Oktober 2016 hospitierte ich an der Allgemeinen Sonderschule in Zirl in der E2 Klasse. Die Sonderschule Zirl bietet ein breitgefächertes Angebot. Es werden Kinder mit unterschiedlichen Lernschwierigkeiten sowie Kinder mit besonderen Bedürfnissen gefördert. Weiters gibt es spezielle Therapieangebote wie Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Heilpädagogisches Reiten. Es besteht die Möglichkeit, einen Hauptschulabschluss zu machen und ein Berufsvorbereitungsjahr erleichtert den Jugendlichen den Einstieg in die Arbeitswelt. Eine Nachmittagsbetreuung wird ebenfalls angeboten. Es gibt sechs Klassenlehrer, welche zwei E Klassen, drei ASO Klassen und eine BVJ Klasse unterrichten. Dazu kommen noch fünf Lehrer und fünf Schulassistentinnen, die an der Schule tätig sind.

 

Die Allgemeine Sonderschule ist mit dem Gebäude der Neuen Mittelschule Zirl verbunden. Der Turnsaal sowie die Bibliothek werden von beiden Schulen gemeinsam genutzt.

 

Der Unterrichtsbeginn ist um 7:45 Uhr. Einige Kinder werden von ihren Eltern in die Schule gebracht, einige kommen selbstständig, andere mit dem Sammeltaxi aus den umliegenden Dörfern. Die Stimmung ist ruhig. Lehrer und Schulassistentinnen sind anwesend, begrüßen und kümmern freundlich sich um die Kinder. Die E1 Klasse wird von vier Kindern besucht und die E2 Klasse von sechs Kindern. Beide Klassen sind nebeneinander und haben Verbindungstüren mit einem kleinen Raum dazwischen, welcher von beiden Klassen genutzt werden kann. In diesem Raum befindet sich auch der Wickeltisch.

 

Die erste Unterrichtsstunde ist Turnen. Beide Klassen gehen gemeinsam in den Turnsaal. Die Kinder freuen sich riesig, denn Turnen lieben sie alle. Es wird mir erklärt, dass es täglich eine Turnstunde gibt, weil 2 Unterrichtseinheiten im Rahmen von unverbindlichen Übungen für den Turnunterricht verwendet werden. Den Kindern ist der Ablauf im Turnsaal vertraut. Zuerst stellen sie sich im Kreis auf und beginnen mit den Aufwärmübungen. Der Körper wird abgeklopft, Körperteile werden benannt und dazu wird laut A, E, I, O, U gesagt, so dass alle Muskeln im Körper aufwachen. Durch das Lachen und lauter sein dürfen merkt man den Spaß, den sie dabei haben. Anschließend werden Überkreuz-Übungen mit Reimen und Zählen gemacht. Dann wird Bruder Jakob bewegt gesungen, womit spielerisch sinnvolles Lernen umgesetzt wird. Jetzt wird das Bewegungsspiel “versteinerte Hex“ gespielt. Auch dieses Spiel ist den Kindern gut vertraut. Dann werden kleine, weiche Bälle an die Kinder ausgeteilt. Die Kinder stellen sich auf eine Linie und versuchen, den Ball in die Luft zu werfen und wieder zu fangen. Nun wird der Ball gegen die Wand geworfen und anschließend wieder gefangen. Für einige Kinder sind diese Übungen nicht so einfach. Besonders schwierig ist es, den Ball versetzt seinem Gegenüber zuzuspielen. Die Lehrerin motiviert die Kinder und zeigt ihnen nochmals, wie es geht. Alle Kinder sind mit dem Ball beschäftigt und bemerken nicht, wie gut sie dabei spielerisch ihre Konzentration trainieren. Zum Schluss wird “Abschießen und Hinsetzen“ gespielt. Einige Kinder sind langsam, andere sogar sehr langsam bei diesem Spiel. Beim Abschießen sind jedoch alle absolut vorsichtig mit dem Ball. In diesem Moment ist ihnen zwar das Schießen wichtig und trotzdem überlegen sie genau, wie sie treffen können. Aber noch wichtiger ist ihnen, dass es dem Gegenüber nicht weh tut, wenn sie ihn treffen. Dieses liebevolle, soziale Verhalten hat mich sehr berührt.

 

Die zweite Stunde ist gemeinsames Werken in der E1 Klasse. In der Mitte der Klasse sind vier Tische zusammengeschoben, wo sich die Kinder ringsum auf ihre Plätze verteilen. Einige große Pflanzen werten den Raum positiv auf. Auf einer Pflanze hängen hübsche, von den Kindern gebastelte Sachen. Natürlich gibt es auch eine Kuschelecke. Es ist knapp vor Halloween und es werden Fledermäuse aus Klopapierrollen gebastelt. Erst jetzt habe ich Zeit, die Kinder näher zu betrachten. Ich kann sehr schwer beurteilen, welche besonderen Bedürfnisse jedes Kind hat und möchte deshalb nicht näher darauf eingehen. R., ein Kind mit ungefähr 8 Jahren, ist sehr unglücklich darüber, dass die Turnstunde vorbei ist und ruft andauernd, er möchte einen Kakao. Eine Schulassistentin kümmert sich sehr einfühlsam um ihn und erklärt ihm, warum dies jetzt nicht möglich ist. Die Klorollen werden ausgeteilt. J. bekommt Rasierschaum, da sie nicht ausschneiden kann. Als sie den Schaum vor sich hat, beginnt sie sofort damit zu spielen. An ihrem Gesichtsausdruck erkennt man ihre Freude. Mit Hilfe einer Schulassistentin schreibt J. Buchstaben in den Schaum auf dem Tisch. Dabei beginnt sie ganz leise, die Buchstaben nachzusprechen. Sowohl die Schulassistentin als auch J. freuen sich über die Lernfortschritte. R. bekommt eine selbstgebastelte Plastikflasche mit zwei unterschiedlichen Löchern. In diese Löcher gibt er unterschiedlich große Linsen hinein. Dieser kleine Bub meistert diese Aufgabe bravorös. Nur zwischendrin muss er immer noch nach Kakao rufen. Alle anderen Kinder sind eifrig mit den Fledermäusen beschäftigt. Frau S. und die Schulassistentinnen harmonieren sehr gut. Ich bemerke, dass allen die Kinder sehr gut vertraut sind und individuell auf deren Bedürfnisse eingegangen wird. Gegen Ende der Stunde wird aufgeräumt. Die fertigen Fledermäuse werden auf der Palme im Klassenzimmer aufgehängt.

 

Anschließend findet der Gesamtunterricht in der E2 Klasse statt. Auch diese Klasse ist zum Wohlfühlen. In der Mitte des Raumes sind vier Tische zusammengeschoben. G., C., und S. setzen sich um den Tisch in der Mitte. A. und T. sitzen an einem anderen Tisch. Jedes Kind hat noch einen persönlichen Platz für individuelles Arbeiten. Auf seinem Platz schreibt T. den Buchstaben S in ein Heft. Die drei Buben rund um den anderen Tisch lernen Tiernamen mithilfe von Kärtchen, wo auf einer Seite das Tier und auf der anderen Seite der Name in Blockschrift abgebildet ist. G. spricht nicht, jedoch versteht er alles und ist sehr wissbegierig. C. ist auch eifrig dabei und freut sich über das Lob der Lehrerin. S. überlegt und beobachtet genau, bevor er etwas sagt. Das, was er sagt, ist korrekt. A. sitzt still auf seinem Platz und macht die Übungen, die ihm die Lehrerin gibt. So gegen 10 Uhr ist Pause. Die Kinder beginnen, selbstständig im Klassenzimmer zu jausnen. Die Pause verläuft ruhig. Als die Kinder fertig sind, geht es nochmals ab in den Turnsaal. Dort gibt es noch ausreichend Bewegung, um anschließend dem Unterricht folgen zu können. Wieder in der Klasse beginnt D., den Kindern zu erklären, dass bald Weltspartag sei. Sie erklärt ihnen, man würde sich mit dem Ersparten etwas kaufen können, was man sich wünscht. Die Lehrerin beginnt jetzt, mit jedem Kind auf seine Art und Weise zu kommunizieren. Jedes Kind wird gefragt, was es sich wünsche. Diesen Wunsch schreibt und zeichnet die Lehrerin auf die Tafel und fragt dann das nächste Kind. Bei G. macht D. dies ganz geschickt. Durch präzises Erfragen erkennt die Lehrerin an seinem Verhalten, auf was er aufmerksam machen möchte. Als sie es errät, wird er ganz zappelig und freut sich darüber. Nun wird nochmals erklärt, was sparen heißt. Um sparen zu können, bräuchte man eine Spardose, um das gesparte Geld aufzubewahren, und diese wolle sie nun mit ihnen basteln. Die Spardose besteht aus einer Kartonrolle mit zwei Kunststoffdeckeln. In einem Deckel wird ein Schlitz hineingeschnitten. D. erklärt den Kindern, dass die Kartonrolle mit einem schmalen Klebeband kreuz und quer beklebt und anschließend bemalt wird, so dass wenn dann die Klebestreifen entfernt werden, ein Muster entstehen würde. Die Kinder werden gefragt, was sie nun dazu alles benötigen. Sie wissen, welche Farbe und Pinsel es dazu braucht und holen dies gemeinsam. Die Schulassistentinnen und die Lehrerin unterstützen die Kinder bei ihrer Arbeit. Ganz flink sind die Papierrollen bemalt. Alle können mit den Farben sehr gut umgehen und es wird wenig gepatzt. Anschließend wir noch Kartoffeldruck auf ein Papier gemacht. Zuerst wird es von der Lehrerin vorgezeigt. Anschließend basteln es die Kinder mit Unterstützung der Schulassistentin nach. Auch hierbei bin ich überrascht, wie geschickt alle mit dem Messer umgehen können. Die Kartoffelmuster sind ganz unterschiedlich gestaltet, von Herzen bis Sternen ist alles vertreten. Als die Bilder fertig bedruckt sind, beginnen die Kinder selbstständig aufzuräumen. Jetzt kommt für mich persönlich der beeindruckendste Teil meiner Hospitation. D. holt ihre Gitarre und beginnt zu musizieren. T. nimmt den Bleistift in die Hand und meint, sein “Singophon“ sei bereit zum Singen. Am Gesichtsausdruck der Kinder erkenne ich Freude an der Musik. Jetzt singen alle, so laut es nur geht. Bei G. wippt der ganze Körper und er summt die Melodien mit. Ich bin überrascht, wie viele verschiedene Lieder und Texte die Kinder auswendig können. Dies ist ein schöner Abschluss, um einen Schultag ausklingen zu lassen. Um 12: 30 ist Unterrichtsschluss. Aus dieser Klasse bleibt nur A. hier und nimmt an der Nachmittagsbetreuung teil. Alle anderen werden abgeholt oder gehen selbstständig nach Hause.

 

Es sind zwölf Kinder, welche die Nachmittagsbetreuung besuchen. Einige Kinder haben besondere Bedürfnisse und andere Lernschwierigkeiten. Gemeinsam gehen alle zwei Räume weiter in die Schulküche, um dort das Mittagessen einzunehmen. Das Essen verläuft ruhig, da einige aus Krankheitsgründen fehlen. Diejenigen Kinder, welche Unterstützung beim Essen brauchen, werden liebevoll umsorgt. Nach dem Essen gehen alle Kinder in die E1 und E2 Klassen. Die Verbindungstüren stehen offen. Somit entsteht genügend Platz für die Kinder und trotzdem ist für die Bertreuerinnen alles überschaubar. Es ist jetzt Mittagspause. Einige Kinder rasten, andere spielen miteinander, einige erholen sich oder spielen am PC geeignete Lernspiele. Es ist Zeit, um kurz zu “chillen“. Um circa 13: 30 gehen alle in den Turnsaal. Dort spielt ein Teil der Gruppe Merkball, während der andere Teil der Gruppe mit den Schulassistentinnen spielt. Merkball lieben die Kinder. Die Lehrerinnen spielen begeistert mit. R. spielt in der anderen Hälfte des Turnsaals mit einer Schulassistentin Ball. Er steht im Tor. Sieht man seine körperliche Beeinträchtigung, geht man davon aus, dass er den Ball schlecht trifft. Jedoch ist dem anders, er trifft den Ball ohne Schwierigkeit und schießt ihn gut gezielt der Schulassistentin entgegen. An seinem Verhalten erkennt man, dass er Ball spielen liebt. Immer wieder und wieder schießt er und trifft. Anschließend wird statt Merkball Feuer - Wasser – Sturm gespielt. Das Spiel wird zu Musik gespielt. Ein Kind, welches einen Gipsfuß hat, bedient die Musikanlage. Mit Musik macht es jetzt richtig Spaß. Sogar R. unterbricht sein Ballspiel und beginnt mit der Musik zu laufen. Die Kinder müssen genau überlegen, wohin sie laufen müssen. Sie ärgern sich sehr, wenn ihnen ein Fehler passiert und sie ausscheiden müssen.

 

Nachdem sich alle Kinder ausreichend bewegt haben, wird in den Klassenräumen E1 und E2 noch eine kurze Pause gemacht, bevor um circa 14:30 die Hausübungszeit beginnt. Es ist so, dass Kinder, welche Lernschwierigkeiten haben, gemeinsam an einem Tisch die Hausübung machen, währenddessen Kinder mit besonderen Bedürfnissen mit den Schulassistentinnen im anderen Klassenraum singen, spielen oder einfach nur umsorgt werden. Bei der Hausübung werden Kinder aus den verschiedenen Schulstufen gemeinsam betreut. Welche Hausübung die Kinder aufhaben, wird von den anderen Lehrpersonen an die betreuende Lehrerin weiter geleitet. Für einige ist die Hausübung nicht so einfach zu bewältigen. Deshalb unterstützt die Lehrerin die Kinder dabei. Sie motiviert, erklärt, schaut und kontrolliert. Erst als alle Kinder damit fertig sind, ist die Hausübungszeit beendet. Nun ist noch ein wenig Zeit zum Spielen. Die meisten Kinder wirken schon recht müde, denn es ist bereits 15: 30. Einige brauchen Bewegung und fahren mit kleinen Autos am Gang herum, andere spielen zusammen. Die Stimmung ist ruhig. Im anderen Klassenraum ist es ähnlich. Es wird gemalt, Hörspiel gehorcht und einige Kinder lesen anderen etwas vor. Auch hier merkt man, dass die Kinder müde sind. Kurz vor 16:00 werden die Handys ausgeteilt. Die Kinder ziehen sich an und werden von einem Sammeltaxi nach Hause gebracht oder abgeholt.

 

Bedenkt man, dass ich im selben Schulgebäude arbeite, wo auch die Allgemeine Sonderschule untergebracht ist, wir noch dazu nachmittags gemeinsam einen Turnsaal nützen und ich trotzdem so wenig über diese Schule und ihre Kinder Bescheid weiß, hat mich persönlich ein wenig zum Nachdenken gebracht. Deshalb war es für mich schön, dass es mir im Rahmen meiner Ausbildung zum Freizeitpädagogen möglich war, meine persönlichen Eindrücke zu sammeln.

 

In dieser kurzen Zeit war es mir möglich, einen Teil dieser Schule kennen zu lernen. Die Schüler sind bunt gemischt, denn sie werden im Alter von sechs bis achtzehn Jahren betreut. Es wird auf ihre Bedürfnisse sehr gut eingegangen. Allein schon die genauen Informationen, wie jedes Kind ist, was jedes mag oder nicht mag, ist dem Personal vertraut. Alle Schulassistentinnen kümmern sich liebevoll um die Kinder und deren Bedürfnisse und gehen darauf individuell ein. Sobald ein Kind weint, wird es getröstet und nicht einfach darauf vertraut, dass das Kind schon wieder von alleine aufhören wird. Auch die Lehrpersonen haben mich beeindruckt, wie sie mit viel Phantasie und persönlichen Einsatz den Unterricht für die doch so unterschiedlichen Kindern strukturiert und aufgebaut haben. Auch die Hausübungszeit ist sehr gut organisiert. Ich finde es toll, wenn Lehrer Bescheid wissen, welche Hausübung auf ist und darauf achten, dass diese auch ordentlich erledigt wird.

 

Ich habe mich in der Schule sehr wohl gefühlt, als mich meine Hospitation machen durfte. Alle waren sehr aufgeschlossen mir gegenüber und ließen mich an ihrem Schultag mit ganzem Herzen dabei sein.




Sehr geehrter Herr Mag. Riegler,

 

Modellregion scheint das neue Zauberwort zur Eliminierung der Entscheidungsmöglichkeit von Betroffenen im Schulsystem zu sein.  Auch im Bereich der Sonderpädagogik soll über diesen Weg die Freiheit der Wahl von Eltern mit Kindern, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben, schrittweise abgebaut werden.

Ziel des Unterrichtsministeriums ist “Der inklusive Schulbesuch aller Schülerinnen und Schüler mit SPF soll angestrebt werden.”  (aus RS 17/2015).

 

Wir haben uns daher entschlossen, eine parlamentarische Bürgerinitiative zu starten. Ich ersuchen Sie um Unterstützung dieses Anliegens.

 

Die entsprechenden Unterlagen finden Sie auf unserer Homepagehttp://elternbrief.at/de/page.asp?id=706

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ilse Schmid

Präsidentin Steirischer Landesverband der Elternvereine an Schulen für Schulpflichtige

Karmeliterhof

Karmeliterplatz 2

8010 Graz

 



Parlamentarische Bürgerinitiative


betreffend:

Wahlfreiheit braucht Wahlmöglichkeit! Die Errichtung von Modellregionen ohne das Angebot von Sonderschulen oder Sonderschulklassen darf nicht so weit reichen, dass das Recht der Betroffenen auf Wahlfreiheit beschnitten wird.


Seitens der EinbringerInnen wird das Vorliegen einer Bundeskompetenz in folgender Hinsicht angenommen:

Die zur Errichtung von Modellregionen notwendige Änderung des Schulorganisationsgesetzes und des Schulpflichtgesetzes bedarf der Beschlussfassung durch den Nationalrat.


Anliegen:
Der Nationalrat wird ersucht,

die Rechte der Kinder und Eltern zu schützen und nicht zuzulassen, dass über das "Vehikel Modellregion" Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf der Besuch einer ihrer Behinderung entsprechenden Sonderschule oder Sonderschulklasse unmöglich gemacht wird.


Entgegen anderslautenden Behauptungen ist es nicht Inhalt des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Einrichtungen für Kinder mit Behinderungen zu verbieten, sondern sicherzustellen, dass sie “In keiner Bildungsstufe ... von Bildungseinrichtungen auf Grund einer Behinderung ausgeschlossen werden (Artikel 24)”.


Bildungseinrichtungen mit besonderer Ausstattung und mit besonderen unterrichtlichen/therapeutischen Möglichkeiten dürfen nicht auf Kosten von Kindern mit besonderen Bedürfnissen über deren Köpfe hinweg und gegen den Willen ihrer Erziehungsberechtigten aufgelassen werden. Ein bedarfsgerechtes Angebot an Sonderschulen und Sonderschulklassen muss gewährleistet werden, denn Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (§8b SchPflG) haben ihre Schulpflicht in einer ihrer Behinderung entsprechenden Sonderschule oder Sonderschulklasse zu erfüllen. Erst der Wunsch der Eltern nach Aufnahme in eine Volksschule, Neue Mittelschule, AHS-Unterstufe,... führt zu einem Schulbesuch außerhalb von Sonderschule bzw. Sonderschulklasse.


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Pädagogen streiten über Sinn von Sonderschulen

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Forscher streiten noch über den richtigen Weg, behinderte Kinder zu integrieren

Der Berliner Pädagoge Prof. Bernd Ahrbeck ist für den Erhalt der Förderschulen: "Manche Kinder kommen mit ihren Beeinträchtigungen auf Sonderschulen besser zurecht." Doch: "Diese Kinder werden aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen", widersprich die Ludwigsburger Pädagogin Prof. Kerstin Merz-Atalik. Nach der UN-Behindertenkonvention, die in Deutschland im März 2009 in Kraft getreten ist, ist der Staat verpflichtet, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass Behinderte ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dies gilt in besonderem Maß für das Bildungs- und Gesundheitswesen.

Psychologe beklagt fehlenden Realitätssinn
Der Psychologe Rainer Dollase hat die fehlende Praxiserfahrung bei der Einführung von gemeinsamem Unterricht behinderter und nicht behinderter Schüler an deutschen Regelschulen kritisiert. Allein das Reden über Inklusion und das Verwenden von Floskeln wie "Chancengleichheit", "Lernen ohne Diskriminierung" oder "leistungsorientierte Inklusionspädagogik" in Politik und Öffentlichkeit schaffe keine Realitäten, sagte Dollase. "Wer Inklusion will, muss auch sagen, wie es geht."
Er spricht sich für eine "sanfte Inklusion" aus und forderte, von dem Einzelfall des Kindes auszugehen. Nicht das Aufstülpen von Strukturen von oben nach unten sollte im Vordergrund stehen, sondern das Kind und seine Bedürfnisse: "Was braucht ein bestimmtes Kind, um eine Regelklasse besuchen zu können?"
Idealerweise sollten multiprofessionelle Teams die Lehrer unterstützen, "und die fehlen in Deutschland", mahnt Dollase. So leicht die Hürden in einer Schulklasse für ein Schulkind im Rollstuhl zu beseitigen seien, umso komplexer werde die Suche nach geeigneten Hilfsmitteln für Kinder mit einer geistigen Behinderung oder einer sozialen Entwicklungsverzögerung.

 

 

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Integration
von Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf

ALLE Kinder haben dieselben Rechte...

... das Recht auf höchste Priorität auf ihre individuellen Bedürfnisse.
... das Recht auf Förderung & Forderung entsprechend ihren individuellen Stärken & Schwächen. ... das Recht auf Austausch und Spiel auf Augenhöhe.
... das Recht auf gut ausgebildete Fachkräfte an ihrer Schule.
... das Recht auf eine ihren Bedürfnissen angepasste Infrastruktur.

Insbesondere haben Kinder mit Behinderung ein Recht auf...

  • ...  „SPECIAL care.“

  • ...  „einen nachhaltigen Zugang zu Bildung, Therapie und Vorbereitung auf Beruf & Freizeit um in Folge eine maximale individuelle Entwicklung und soziale Integration zu ermöglichen.“

    UNO Kinderrechtskonvention
    Article 3 (1) „In all actions concerning children,
    whether undertaken by public or private social welfare institutions, courts of law,

    administrative authorities or legislative bodies, the BEST INTERESTS of the child shall be a PRIMARY consideration.“

    Article 23 (2) „States Parties recognize the RIGHT of the disabled child to SPECIAL care and shall encourage and ensure the extension, subject to available resources, to the eligible child and those responsible for his or her care, of assistance for which application is made and which is appropriate to the child's condition and to the circumstances of the parents or others caring for the child.“

    Article 23 (3) „Recognizing the special needs of a disabled child, assistance extended in accordance with paragraph 2 of the present article shall be provided free of charge, whenever possible, taking into account the financial resources of the parents or others caring for the child and shall be designed to ensure that the disabled child has EFFECTIVE access to and receives education, training, health care services, rehabilitation services, preparation for employment and recreation opportunities in a manner conducive to the child's achieving the fullest possible social integration and individual development, including his or her cultural and spiritual development.

    Article 18 (3) States Parties shall take all appropriate measures to ensure that children of working parents have the right to benefit from child-care services and facilities for which they are eligible.“



    Maxime der Integrationsbemühungen MUSS sein:


    Eine Verschlechterung der Situation eines Kindes mit SPF an den Schulen durch Integration im Vergleich

    zum Ist-Zustand ist NICHT akzeptierbar und zum Nachteil für alle Beteiligten.


    Eine Verbesserung der Situation für Kinder MIT und OHNE SPF ist das gemeinsame Ziel.

 

 

 

Gelungene Integration und Inklusion, aber wie?

1. Objektive Beratung von Eltern und Kindern
In all actions concerning children... the best interest of the child shall be a primary consideration.“

2. Realisierung der zwei Eckpfeiler der Integration:

Einzelintegration:

  •   Integration von einzelnen Kindern in die Klassen der lokalen Schulen

  •   Besonders gut geeignet für Kinder mit geringen akademischen Einschränkungen


Offene Punkte:
o Gesicherte Rechte der Eltern um eine

optimale Betreuung sicherzustellen (siehe

dazu Anhang A)

o Stützpersonal:

  •   Fehlende adäquate Ausbildung des

    Stützpersonals

  •   Unterbesetzung

  •   fehlende Kontinuität in der Betreuung

  •   Verteilung der Stunden nicht an die

    Bedürfnisse des Kindes angepasst

o Fehlende Ausbildung der Lehrpersonen: teils fehlende Akzeptanz & mangelnde Umsetzung sind die Folge

o Fehlende Räumlichkeiten für Erholungs- phasen

o Fehlende Rückzugsmöglichkeiten o Keine Therapiemöglichkeiten oder

Unterstützung von TherapeutInnen


Gruppenintegration an Sonderschulen:

Klasse mit 4-5 Kindern mit SPF an einem Schulzentrum, max. 20 Kinder pro Klasse

Besonders gut geeignet für Kinder mit höherem Förderbedarf

Zwei Lehrpersonen in der Klasse, davon zumindest eine Lehrperson sonderpäda- gogisch ausgebildet

Kinder mit SPF haben Peers in der Klasse, mit denen sie sich realistisch vergleichen können

Therapie an der Schule
Rückzugsmöglichkeiten für Kinder mit SPF E-Klassen können bei Bedarf weiterhin

geführt werden: der auch basalen Kindern zustehende Zugang zu Bildung, Therapie, etc. ist gewährleistet!
In der Einzelintegration geraten diese Kinder auf das Abstellgleis = in die „Aufbewahrung“.

Kinder mit SPF sind nicht alleine und mit ihren anderen Bedürfnissen auch nicht alleine gelassen


Integration kann und MUSS Vorteile bringen für ALLE beteiligten Kinder. Dazu braucht es manchmal ein „out of the box“ Denken und unterschiedliche Ansätze.


Forderungen:

  1. Gesetzliche Verankerung von Einzelintegration in den „Regel“schulen und Gruppenintegration an den derzeitigen Sonderschulen

  2. Weiterer Fahrplan für die Gruppenintegration an den Sonderschulen:

o Umwandlung der Sonderschulen in Integrationsschulen
o Zusammenlegung mit räumlich nahegelegenen Volksschulen oder NMS zu einem Schulzentrum o Ziel: Schulzentrum mit „Regel“-Klassen, Integrationsklassen und bei Bedarf E-Klassen
o die im Bundesgesetz verankerte Wahlfreiheit bleibt erhalten

 

Details:

Einzelintegration:
Die Einzelintegration muss verbessert werden!! (Erhöhung der Stundenzahlen für das Stützpersonal,

Räumlichkeiten und Rückzugsmöglichkeiten, Ausbildung des Lehr- und Stützpersonals) Im Anhang findet sich weiters ein good-practise-Beispiel zur Sicherung der Rechte der Kinder auf eine angepasste und optimale Betreuung.

Gruppenintegration:
Bei der Gruppenintegration sind wir bereits wesentlich weiter, die Daten dazu haben wir: seit 18

Jahren gibt es an der Walter-Thaler-Schule in Telfs eine äußerst erfolgreich geführte Integrationsklasse, die von Eltern gestürmt wird und deren einziges Manko das Platzproblem ist, da leider nur eine Klasse als Integrationsklasse laufen darf.
Seit dem Schuljahr 2013/14 gibt es am Elisabethinum in Axams eine Integrationsklasse, die sich ebenso großer Beliebtheit erfreut. Auch hier ist der Mangel an fehlenden Plätzen ein Problem.

Die Ansätze dieser Schulen sind richtungsweisend: die bisherigen Pluspunkte der Sonderschulen – adäquat ausgebildete Lehrpersonen, Räumlichkeiten für Entspannung und Erholung, Therapie und her- vorragende Berufsvorbereitung (von elf Schulen erhielten 2013 drei Sonderschulen das Gütesiegel Berufsorientierung Plus) - bleiben erhalten. Sie machen die Sonderschulen damit zu einem idealen und einzig logischen Ausgangspunkt für gut durchdachte und qualitativ hochwertige Gruppenintegration.

Die in den allermeisten Fällen in Tirol räumliche Anbindung der Sonderschulen an eine Volksschule oder NMS unterstreicht die Umsetzbarkeit.

Die Gruppenintegration lebt, sie funktioniert zur Freude und vollsten Zufriedenheit von Eltern und Kindern großartig!
Das Problem der fehlenden Plätze muss geändert werden.


Ziel ist es:

  •   Bearbeitung der offenen Punkte zur Einzelintegration

  •   Bildung von Schulzentren, in denen Kinder aller Fähigkeiten lernen und wachsen können

    und in denen Kinder mit SPF jene Unterstützung („special care“) bekommen, die sie brauchen und auf die sie laut Kinderrechtskonvention auch Anspruch haben.

    Tirol kann hier österreichweit die Vorreiterrolle übernehmen! Verbesserte Einzelintegration von einzelnen Kindern in lokalen Schulen sowie qualitativ hochwertige Gruppenintegration für Kinder mit höherem Förderbedarf.

    Die Obleute an den Sonderschulen in Telfs, Innsbruck, Zirl und Hall – stellvertretend für ALLE Eltern, deren Kinder an diesen SPZen zur Schule gehen!

    Mag.a Enikö Gruber, Elternverein der Walter-Thaler-Schule in Telfs, ZVR-Zahl: 111991639

    Mag.a Ulrike Nosko, Elternverein der Sonderschule für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf am SPZ Sieg- mairstraße, ZVR-Zahl 795719051, Kinder- & Entwicklungspsychologische Praxis

    Dr.in Birgit Weihs-Dopfer, Elternverein für das SPZ Zirl, ZVR-Zahl 079477366 Beatrix Bischof, Elternverein für das SPZ Hall

 

Anhang A

Ein gelungenes Beispiel zur Einzelintegration aus der Praxis: mit einem “My Needs Statement” bringen kanadische Eltern die Bedürfnisse ihres Kinder mit SPF (“special needs children”) der Schule zur Kenntnis. Um den Eltern zu ermöglichen eine effektive Stellungnahme zu schreiben, werden Work- shops angeboten.

Das von den Eltern aufgesetzte Statement ist BINDEND, kanadische Schulen haben die darin aufgelisteten Punkte ZU BEFOLGEN.

Derzeit gibt es in Österreich NICHTS Vergleichbares, was in der Einzelintegration oft zu folgenschweren Benachteiligungen von Kindern mit SPF führt.

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My Needs

Gabriel F. Weihs

Hello! My name is Gabriel, and I was born on August 3rd, 2002. Shortly after birth I was diagnosed with hypoxic ischemic brain injury.

Due to this injury I have developmental delays, and sensory integration dysfunction. This has a negative impact on, for example, my fine motor skills, my ability to stay focused, to listen, or to socialize. It means that my brain very often is flooded with information from all senses that in a healthy brain are processed automatically and unconsciously in the brainstem, enabling one to use it’s brain power for higher tasks.

Right now I am non-verbal (I have big problems with my oral motor skills – e.g. I can not chew), though recently I have been getting better in producing some sounds with some prompting and am experimenting with my voice a lot.

To communicate, I use body language and American Sign Language. I understand easy instructions well. My mother tongue and first language is German.

In spite of my diagnosis, I am a smart little boy, for example:

  •   I know the full alphabet and can fingerspell it. I also love writing my name in the sand or fingerspell it for my mom to “write” it in my oatmeal - as well as a few other words, such as my brother’s name, “Mama”, “Papa”, “Zug” (train), etc.

  •   I know the numbers up to 15, and recognize quantities up to 3.

  •   I have a lot of fun with playing board games, and as long as somebody helps me along I am able to

    follow their rules and to take turns.

    However, to be able to focus, and to function properly and to the best of my ability in a classroom setting, I do need your help!

    THESE ARE MY NEEDS:

  •   To complete a task I need constant prompting in order to keep me focused, at intervals of 1-2 min., or whenever I stop/get stuck.

  •   I need all instructions being repeated to me 2-3 times, using a combination of spoken language, picture symbols and/or sign language, and role modeling. Tasks need to be broken down into clear and concise steps.

    (This gives me the time I need to think and process information. It also makes me focus on you so I can listen and better understand what you want me do.)

 

  •   Clear schedules, presented to me e.g. in picture symbols, are vital for my understanding of what is coming next and what I am expected to do.

  •   I need to sit at a spot in the classroom, where visual and auditory distraction is smallest, to be able to stay focused.

  •   I need constant supervision outside, as I will try to climb like all the other children do, which can be too dangerous for me to do alone.

    (I have poor balance, a poor proprioceptive sense and poor depth perception)

  •   I sometimes tend to engage in repetitive play and need to be encouraged to try something else.

  •   I like to be social, have a big heart and am very sensitive. But I do need help when interacting with other children.

    (I do not know about a personal space: when I want to be friendly, I sometimes get too close to other people’s faces. My tactile sense is underdeveloped, therefore I do not realize when my touch is too rough. I am especially careless when I am all happy and excited! Please show me to be gentler by guiding my hand.

    Often I can’t read other people’s faces, and don’t know if somebody is crying or laughing.)

    Thank you so much for your help! 



Elternverein SPZ Zirl

Mit Besorgnis haben die Eltern am SPZ Zirl in den vergangenen Monaten beobachtet, wie die Stimmen von Inklusionsbefürwortern, die zugegebenermassen glauben sich für das Wohl unserer Kinder einzusetzen, immer lauter wurden.

Wir sind der Ansicht, es ist an der Zeit eine Balance herzustellen zur derzeitigen euphorischen Stimmung für Inklusion, die die damit auftretenden Probleme nicht wahr­nimmt bzw. ignoriert.


Wir sind NICHT prinzipiell gegen Inklusion!
Für manche Kinder ist Inklusion eine tolle Chance, und dies gilt sowohl für das betroffene Kind als auch für seine MitschülerInnen.


ABER: wir verlangen den Weiterbestand der WAHLFREIHEIT!


HTL und HAK, AHS und BMHS – diese Schulen bestehen zu Recht nebeneinander, keiner denkt darüber nach sie alle zu einer Schule zusammenzuführen!
Dasselbe Recht auf Wahlfreiheit verlangen wir auch für unsere Kinder. Nicht für jedes Kind ist die Inklusion die richtige Wahl, nicht jedes Kind kann in einer sogenannten regulären Schule sein volles Potential entfalten.
Als Eltern sind WIR die Experten für unsere Kinder und deren Bedürfnisse. Wir sehen an unseren Kindern tagtäglich, dass in ihrem Fall nur eine Sonderschule mit der entsprechend ausgebildeten Lehrerschaft und Infrastruktur jene Umgebung bieten kann, in der unsere Kinder sich wohl fühlen, optimal lernen, sich entfalten.

Das Kindeswohl und die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kindes müssen wichtiger sein als alle Ideologien!

Allen Interessierten empfehlen wir den ausgezeichneten Artikel von Dr. Günther Friedrich (Schulrundschreiben, 21.3.2012), „Von Menschenrechten und Sonderschulen“.


Im Zuge der oben beschriebenen Diskussionen in unserem Land haben engagierte Eltern am SPZ Zirl einen Elternverein gegründet. In seiner konstituierenden Sitzung am Freitag, 19. Oktober 2012, wurde folgender Vorstand gewählt:

 

Obfrau Dr. Birgit Weihs-Dopfer
Obfraustellvertreter Ing. Helmut Gragger
Schriftführerin Karin Oesch
Schriftführerinstellv. Veronika Reich
Kassierin Sabine Postal
Kassierinstellv. Marion Haselwanter
Kassaprüferin Ulrike Borchers-Plümer
Kassaprüferin Margit Pignatelli

 

Wir werden euch auf diesen Seiten auf dem Laufenden halten bezüglich unserer Arbeit und freuen uns schon auf ein erfolgreiches erstes Jahr!

 

 

  

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. April 2017 um 14:48 Uhr
 

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